IVOM-Therapie
Bei einer Intravitrealen operativen Medikamenteneingabe (IVOM) werden Medikamente direkt in den Glaskörperraum gespritzt. Durch die direkte Eingabe der Medikamente in den Glaskörper erzielen wir eine präzise und kontrollierte Wirkung bei geringer Dosierung der Wirkstoffe.
Eine IVOM-Therapie kommt bei zum Teil völlig unterschiedlichen Krankheitsbildern in Frage. Im Folgenden haben wir ein paar Ursachen aufgelistet:
Makulaödem bei...
Altersbedingte Makula-degeneration
Die Altersbedingte Makuladegeneration ist die häufigste Ursache eines Makulaödems.
Venen-verschluss
Die Blockade des venösen Blutabflusses kann zu einem Makulaödem führen.
diabetischer Retinopathie
Veränderungen der Blut-Retina-Schranke durch chronisch erhöhten Blutzucker können zu einem Makulaödem führen.
Uveitis
Ein Makulaödem kann eine Komplikation einer chronischen oder akuten Uveitis sein.
seltene Ursachen
Zum Beispiel sehr hohe Kurzsichtigkeit, seltene Tumore oder nach Operationen.
Therapieschemata
Je nach Erkrankung und Patienten gibt es unterschiedliche Therapieschemata und Medikamente. Hier zwei Beispiele bei der Altersbedingten Makuladegeneration:
Treat & Extend:
- Anpassung des Behandlungsintervalls in Abhängigkeit von der Krankheitsaktivität
Bei jeder Kontrolle wird eine IVOM durchgeführt. Zeigt sich zum Zeitpunkt der Kontrolle keine Krankheitsaktivität, wird das Kontrollintervall um 2-4 Wochen verlängert. Liegt Krankheitsaktivität vor, wird das Kontrollintervall um 2-4 Wochen verkürzt.
Vorteil: stabiler Wirkspiegel
Pro re nata
- Behandlung bei Aktivitätszeichen
Zeigt sich im Rahmen der Kontrolluntersuchung 4 Wochen nach der letzten IVOM eine Krankheitsaktivität, werden 2-3 weitere IVOMs im Abstand von 4 Wochen geplant. Bei fehlenden Aktivitätszeichen wird nicht behandelt und 4-wöchentlich kontrolliert.
Vorteil: regelmäßige Termine
Falls Sie eine Beratung wünschen oder eine Therapie benötigen, vereinbaren Sie gerne kurzfristig einen Termin telefonisch oder per E-mail unter: [email protected]